Archiv für September 2007

reflektionen ueber das sein – in la

meine zweite woche in los angeles geht mit dem heutigen abend zu ende. zeit sich ueber ein paar dinge auszulassen, die in dem alltaeglichen durcheinander hier ein wenig untergegangen sind, aber nixdestotrotz niemandem vorenthalten werden sollten.

1. amerikanerInnen treffen
die zweite woche hier war eindeutig die amerikanischere. in der ersten woche waehrend der internationalen orientierungswoche hab ich zwar bezaubernde menschen kennengelernt, waren aber alles, was nicht wundern sollte, internationals. nun, mit unibeginn hat sich das ein wenig geaendert und so kann ich jetzt stolze fuenf bekanntschaften originaer amerikanischer herkunft vorweisen. haette einem ja auch mal jemand sagen koennen, dass es in la so schwer ist amerikaner zu treffen. zum vergleich: ich kenne 8 mexikaner, 5 deutsche, 3 hollaender, 4 daenen, 6 franzosen, uswusf. kannta ma sehen!

2. deutsche
sind eine seltsame gattung hier. alles nerds, bis auf zwei auch echt anstrengend und alles in allem furchtbare karrieristen. ausser dem potsdamer in meinem haus der eine ueberdimensionale deutschlandfahne ueber dem schreibtisch haengen hat. auf nachfragen antwortete er: nein, dass hatte er schon immer, das waer nicht erst seit der wm. ich und meine beiden roommates reden nicht mehr mit ihm. aber der wird auch nie ne karriere machen, weil er naemlich so daemlich ist. und das sag ich nicht aus prinzip.

3. amerikanische partys
sind sehr laut und in apartments in die eigentlich nicht so viele leute passen sollten. man trinkt furchtbar hochprozentige mischgetraenke aus roten plastikbechern und redet ueber unschoene dinge wenn man nicht um die wette saeuft. andererseits geht es auch anders. man ist dann nur meistens in einem anderen viertel als westwood und kommt garantiert nicht mehr nach hause. das heisst, man muss so lange auf der party bleiben, bis dann auch da aus roten plastikbechern um die wette getrunken wird. auch wenn man am naechsten morgen sehr frueh uni hat…

4. katerfruehstueck:
mensa ist hier was anderes. das heisst, mein fruehstueck heute bestand aus: omelette, hotdog, cheeseburger und icecream. ich habe dann nicht zu mittag gegessen…

5. die universitaet
ist so gut wie sie aussieht. bis jetzt hat auf jeden fall alles was ich probiert habe ein anderes niveau als die vwl in goettingen. history of economic thought wird obendrein von einem sehr alten mann gelehrt der sein stipendium in berkeley vor sechzig jahren fuer „cleaning the sky of great britain and the coasts of northern france as a pilot in the royal airforce“ bekommen hat. wirft mit buechern und zitiert foucault. ein oekonom! ich find das garnichtmehr so schlimm vwl zu studieren.

6. busfahren
fuehrt hier zwangslaeufig zu einer mehrjaehrigen verpflichtung in der usarmy. die werben unterschwellig, schwellig und oberschwellig. will sagen: man wird angequatscht, vollgedudelt und es steht an jeder wand. und sie haben ihre eigene comedyserie. naja, ich darf ja leider nicht hin.

7. dickwerden
muss ich hier leider, weil, siehe katerfruehstueck

8. kochen
nach harten bemuehungen hab ich jetzt jemanden mit eigenem zimmer und kueche zum bekochen gefunden. war aber harte arbeit meine arbeitskraft zu verschenken. aber es sieht bis jetzt nach einer sinnigen investition aus.

9. sororities
sind weibliche burschenschaften. und mein haus steht zwischen acht der ebenjenen. grade ist rush, dass heisst die casten und die strasse ist hier 24/7 voll mit blondbepferdeschwanzten und kurzgehosten frauen die in eine verbindung wollen. als ob das nicht anstrengend genug waehre, muss ich mir ebenfalls 24/7 die duemmsten sprueche ueber meine adresse anhoeren – wenn ich denn wenigstens auf solche frauen stehen wuerde…

10. sport
ich renne den ganzen tag auf huegeln auf und ab und habe einen muskelkater in den armen, der es mir verbietet, meine arme durchzustrecken, weil ich dann weinen muss. und ab uebernaexten donnerstag hab ich surfen. vier wochen kurs und dann soviel ich will im restlichen quarter…

11. und sonst?
bin ich jetzt zum kochen eingeladen. und danach geh ich tanzen. also seid gekuesst und gehabt euch wohl, ich fahre dann ein andernmal fort…

gruende das fruehstueck wieder loszuwerden

gibt es ja nun des oefteren, wenn man in die zeitungen dieser welt blickt, da ich nun aber ohnehin nicht mehr als einen kaffee fruehstuecke seit ich hier bin, muss man sich da ja keine sorgen machen. sorgen muss man sich allerdings trotzdem. und zwar um jena. jena ist eine kleine stadt in einer wirtschaftlich zurueckgebliebenen region im suedosten dieses landes und jena hat ein ernsthaftes rassismusproblem. ein skandal der seinen ausgang in dieser kleinen stadt genommen hat und auf der anderen seite des atlantiks kaum beachtung findet ist der skandal um die sogenannten „jena six“ –
alles begann mit einem baum, unter dem die weissen besucher der oertlichen highschool ihre „back in school“ party feiern wollten. nun waren im sommer aber african americans unter diesem baum. am naechsten morgen hingen schlingen am baum. waehrend die schule das als „prank“ bezeichnete und die verantwortlichen schon nach drei tagen wieder zur schule zuliess, stiess dieser „lustige streich“ bei der farbigen bevoelkerung dieses staedtchens in lousiana auf weniger gelaechter. in den folgenden wochen kam es des oefteren zu reibereien und poebeleien, bis sechs augenscheinlich nichtweisse einen weissen verlatzten, der sich ueber die lynchjustiz der 50er amuesiert hatte. blaues auge, zahn locker und rippe geprellt. anklage: versuchter mord.
nach massenprotesten und aeusserungen von prominenten und so weiter und so fort – hat sich eigentlich wenig getan, ausser das jetzt nichtmehr wegen versuchtem mord sondern wegen abgebrochenen todschlags ermittelt wird, was die angeklagten zumindest offiziell ueberleben wuerden, wenn sie verurteilt wuerden, aber sonnenlicht waere auf tendenz lebenszeit trotzdem nicht drin. und das ist wirklich ekelig. wer jetzt dringend was unternehmen muss, sollte internetpetitionen unterschreiben, es gibt derer zahlreiche.
sehr spannend uebrigens auch die reaktion des staedtchens auf die grossdemonstration letzte woche (wie immer im osten, also im anderen – siehe wurtzen bis muegeln). und fast schon orginell die polizei: veranstalter sprechen von 50000 teilnehmern, polizei sagt: zu viele um sie zu zaehlen. auch mal ne ansage.
ps: den text hab ich letzte woche geschrieben. inzwischen ist der letzte auf kaution raus – aendern tut das allerdings wenig und die meisten kampagnen laufen weiter…

ein kurzer beitrag in eigener sache.

von den zahlreichen abenteuern des letzten abends berichte ich vielleicht ein andernmal. ganz kurz allerdings eine bekanntmachung:
wer auch immer bei google nach „inzest vater tochter“ sucht, ist vermutlich ziemlich eklig. da ich allerdings dank meines zweiten beitrages des oefteren gefunden werde, wenn jemand ebenjenes sucht, moechte ich die gelegenheit nicht verpassen, diesen menschen etwas auf den weg zu geben:
macht ne therapie. oder sucht euch freunde. aber lasst das arme internet in ruhe und kommt hier nie wieder vorbei…

eine vielleicht andere sorte mensch sucht uebrigens gerne „san diego eiscreme“. diesen menschen kann ich vielleicht weiterhelfen:
probierts doch mal mit „san diego icecream“! die chancen steigen erheblich, dass ihr etwas anderes als meinen blog findet. obwohl ihr den ja scheinbar moegt. schliesslich wart ihr schon oefter hier, hach, der glaeserne surfer….

abenteuer ohne ende…

nach meinem englischtest heute, den ich trotz meiner fiesen erkaeltung ohne mit der wimper zu zucken absolvierte (nur wie, das weiss ich halt nicht), stand mir der sinn nach einer kleinen erkundungstour. voller guter vorsaetze stiegen ich und meine expeditionskumpanin also in den falschen bus nach koreatown, indem ich mich dann eine stunde lang mit der frau eines ehemals in rammstein stationierten nuklearphysikers unterhalten musste. war auch schon irgendwie aufregend. noch aufregender war allerdings dann von little tokio nach koreatown zu kommen. in koreatown gelang es uns dann ebenfalls sehr schnell uns von unserem jugendlichen uebermut in die finsterste ecke eines ohnehin nicht ganz sauberen viertels fuehren zu lassen (fuer alle, die jetzt irgendwas mit sozialchauvinismus und mittelstandskind denken: ihr habt recht, aber keine ahnung). dort angekommen und von einem unstillbaren verlangen nach einer steigerung des nervenkitzels getrieben, begaben wir uns in ein hinterhofrestaurant. hier kapitulierten dann das erste mal meine nerven: waehrend ich eine schnoede nudelsuppe ass, bestellte sich meine begleitung blind einen eintopf aus drei undefinierbaren tieren. mit auge und fuss. alles aufgegessen und sie hat auch jetzt (vier stunden spaeter) keine kraempfe, hab gerade angerufen.
als ob das noch nicht abenteuer genug gewesen waere, mussten sie und unser stadtplan dann aber in ein anderes viertel als ich. trotz meiner anfaenglichen zuversichtlichkeit und garnicht so schlechten orientierung war ich nach einer viertelstunde completely lost. ein umstand der nicht unbedingt dadurch erleichtert wurde, dass kaum jemand in meiner naehe englisch zu sprechen schien. und nicht unbedingt weniger unheimlich wurde es, als die sonne sich bedrohlich dem horizont naeherte. au backe. in gedanken begann ich langsam meinen grabstein zu beschriften, was die situation nicht unbedingt entspannte. nachdem ich gefuehlte drei stunden (in echt wohl eher ne halbe) wie von der tarantel gestochen geradeaus gelaufen war, fand ich eine buslinie, die mich zwar nicht nach hause, aber aus koreatown bringen konnte und so ging mein erstes nahtoderlebnis in la einem glimpflichen ende entgegen, waehrend ich die sonne neben den hollywoodlettern versinken sah. genug abenteuer fuer heute, ich gehe ein bier trinken und mich ein wenig in der beruhigenden umgebung von elitestudenten entspannen. ueber diese verwoehnten blagen werd ich erst morgen wieder schimpfen…

am ende der flughafenhalle….

die uni beginnt zwar offiziell erst am 27. september, aber nachdem gestern die ophase mit einem feierlichen plastiktellerdinner zuende ging und ich es in einer etwas ueberstuerzten und chaotischen „wie umgehe ich eine unibuerokratie in einer fremden sprache mit einem augenzwinkern und ein paar brocken spanisch“ aktion geschafft habe doch schon in mein zimmer zu ziehen, das allerdings weder eine bettdecke noch (bis jetzt) mitbewohner beinhaltete, faengt das urlaubsgefuehl doch langsam aber sicher an zu schwinden. ein eigenen buecherregal einraeumen und sich eine erkaeltung einfangen (es gibt kaum absurderes, als eine erkaeltung in kalifornien), weil man nur in einen bettdeckenbezug gewickelt in einem zimmer schlaeft, in dem man die klimaanlage nicht abschalten kann, all das macht doch ganz schoen ernsthafte „ich wohne jetzt hier und kann auch nicht einfach weg“ stimmung. was ganz gut ist. zumal der unistress auchnoch nicht angefangen hat und man sich mehr oder minder in ruhe einfuehlen kann. und so sitze ich, nachdem ich meinen vormittag mit dem lesen der los angeles times in einem coffeeshop verbracht habe, mit meinem funkelnigelnagelneuen laptop im schatten einer platane auf dem campus, freue mich am wireless lan, hoere die sounds und werde ein kleines bisschen gutgelaunt melancholisch. soweit die momentanen umstaende, ab zu den ereignissen:
am letzten tag der ophase, also gestern, fanden keine workshops mehr statt. stattdessen fuhren wir alle gemeinsam nach santa monica und venice beach. was super war. nach all dem socialising stress der letzten tage war es mehr als erholsam sich mehr oder minder willkuerlich eine person aus der menge zu picken (naja, eigentlich wurde mehr ich gepickt, aber meine schuechternheit hier ist mir mittlerweile fast peinlich), stundenlang spazieren zu gehen, ewig am meer zu sitzen und ueber fern- und heimweh, stress und punkrock in neuseeland zu quatschen. das war so erholsam, dass ich fast versucht war, den weg nach hause zu tanzen. was ich aucg getan hab, bis mir aufgefallen ist, dass ich vergessen hatte, meine gespraechspartnerin nach ihrer telefonnr. zu fragen. naja, schwund ist ueberall. im anschluss bin ich umgezogen und mit ein paar daenen in den irish pub gegangen. was teuer war, aber auch ganz lustig. und jetzt muss ich mich darum kuemmern, meine buecher fuer das naechste quarter zu besorgen, nach einem gebauchten fahrrad zu suchen (das meer ist nur ne halbe stunde weg und die public transportations hier sind ne katastrophe) und essen gehen. ach ja, fuer alle die sich mit blogsport nicht so auskennen: ich werde die tage kategorien einrichten, weil ich euch auch ueber dinge auf dem laufenden halten will, die nicht direkt mit meinem privatleben zusammenhaengen. die eintraege erscheinen weiterhin untereinander, aber wer sich fuer was bestimmtes interessiert, muss einfach auf die betreffende kategorie in der leiste links klicken. ganz einfach. bilder und mehr news gibts dann an meinem ersten freien wochenende, also morgen. soweit erstam, fuehlt euch umarmt.

das kann was oder?




naja, ich hab schon bessere fotos gemacht, aber so aus der huefte, verlegen bei nem rundgang, dass ist halt dann auch nicht so einfach. vermittelt aber vielleicht nen eindruck wie schick der campus hier ist. allerdings auch ziemlich bergig und vor allem gross. ich hab muskelkater. von meiner orientierungswanderung gestern. aber obwohl ich hier teilweise schon ziemlich in panik und ganz schoen verloren bin, jetzt grade sitz ich in der wohl ehrwuerdigsten bibliothek in der ich je gewesen bin (hat was sakrales) und freu mich ueber die uni. obwohl sie nochnichteinmal angefangen hat-
ausfuehrlichere beitraege schreib ich dann, wenn ich mir morgen hoffentlich meinen neuen laptop gekauft habe, und mich auf den campus setzen kann um zu schreiben. in der bibliothek hier oder im wohnzimmer meines momentanen gastgebers fehlt mir dazu irgendwie die ruhe… seeya!

pazifik… (bilder)

nach meiner ja eher schlechten laune gestern, bin ich heute wiedereinmal die heiterkeit in person. zum einen, weil ich morgen nach LA ziehe. das ist zwar gruselig, wird aber hoechste zeit. zum anderen, weil ich heute am meer war. und das war ganz ausgenommen spitze:



(ich glaube, ich will das auch lernen. obwohl ich weiss, wie klischeemaessig das ist)
am strand herrscht uebrigens rauchverbot. was ich mir gedacht hab. aber das man sich zuhause umziehen muss, dass konnte ich mir nicht denken. aber der cop war ganz nett, als ich ihm erzaehlt hab, ich kaeme aus daenemark und da wuerden wir uns halt am strand umziehen. er hat mich dann auf die toilette geschickt.
so manches andere war uebrigens auch verboten. worum sich aber keiner gekuemmert hat:


naja, sonst hab ich jetzt nen kleinen sonnenbrand und bibbere vor furcht und vorfreude. weil morgen, morgen geht das abenteuer dann so richtig los. kann dann uebrigens sein, dasds ich erstmal fuer ne woche nix schreibe, weil ich nicht dazu komme. glaub ich aber nicht.

ich habe essen gekocht.

es ist freitag abend. wenig ueberraschend, aber dennoch aergerlich, dass man davon nichts mitbekommt. wie soll ich sagen, die meisten leserInnen dieses eintrags hatten heute abend wahrlich besseres zu tun, als tanzen zu gehen. dafuer wuerde ich auch auf parties verzichten. wenns hier eine gaebe. kurz: ich bin eifersuechtig – ganz allgemein, auch wenn ihr jetzt dasitzt und euch, eure prellungen reibend, fragt, worauf eigentlich. ihr wisst es, weil ihr auch mal krank wart. oder die falsche wahl getroffen habt. oder sogar im ausland wart. never the less, thats not the point. um diesem gefuehl daes „nicht dabei seins und dafuer nochnichteinmal eine hedonistische entschuldigung haben“ zu entgehen, hab ich gekocht. richtig gross. drei gaenge. und der hauptgang war:

(scharf angebratene bohnen mit sahne-pilznudeln und salbeisaltimboca)
dann wollte ich eigentlich einen blogeintrag schreiben. ueber erdbeben und taranteln. mit einem filmreview ueber „cruel intentions“. dann war ich aber sehr nachdenklich und musste whiskey trinken. und dann war ich nachdenklich weil ich whiskey getrunken hab. und dann hatte ich keine lust mehr. und dann hab ich doch noch n filmreview geschrieben. findet man auf der seite „not really a topic“. have fun, bleibt heile und wir sehn uns.

1/52

nach einer woche, was ja immerhin 1/52 meines gesamtaufenthaltes in diesem wundervollen land entspricht, wird es zeit, ein erstes resumee zu ziehen (wenn ich schriftsteller werde, schreib ich meine autobiografie auch mit 25, glaub ich)… nun also in geordneter form:

1. die flora und fauna hier ist anders als zuhause. neben eidechsen, schlangengetier und mangobaeumen bisher angetroffen:
kolibri
racoon
coyote
in der tat beeindruckend, oder? bilder von den mutantenmoskitos hab ich mir geschenkt, sehen halt aus wie muecken, in der groesse kleiner libellen…

2. ich bin ein sonntagskind. obwohl meine vorbereitungen alles anderes als vorschriftsmaessig geordnet waren, wendet sich alles zum guten. nicht nur dass sich die leidige unterkunftsfrage geklaert hat, nein, ein kleines telefonat und mein stipendium zahlt meine krankenversicherung! wenn das keine gute laune macht.

3. reich werde ich trotzdem nicht. denn: dazu fehlt mir die budgetdisziplin. und kaum hatte ich erfahren, dass ich soviel geld spare, bin ich im nike-outletstore shoppen gewesen:

4. amerikanische vorstaedte sind wie im film. inklusive inneneinrichtung.

(for those who know, ich koche allerdings damit)

5. heimweh geht eigentlich. ausser in ausnahmesituationen. wenn man die zeitung aufschlaegt und sowas sieht:

dann sollte man nicht solchne musik hoeren und besonders nicht dieses lied:

andererseits sollte man allgemein „cruel intentions“ hoeren. das ist gut. dann darf man auch placebo hoeren. und sonst? sonst freu ich mich ueber post, koch heut abend saltimboca, und geh jetzt wieder baden. take care everybody!

life is a dangerous place…

hier erlebt man abenteuer… da riecht es um drei nach einer grillparty, um fuenf sieht der himmel aus wie die hubschrauberszenen in apocalypse now, um sechs sieht man den horizont nicht mehr und der nachrichtensprecher klaert einen darueber auf, dass man sich keine sorgen zu machen braucht und man auch nicht evakuiert wird und bei sonnenuntergang um sieben klaert sich der himmel langsam wieder auf. fenster sollte man trotzdem nicht oeffnen, wenn man nicht riechen will wie zehn jahre ostblock. das ganze heisst dann kleiner septemberbrand und regt aussser mir wohl niemanden auf. was mich allerdings ein wenig aufregt, ist das ich keine fotos gemacht hab – kennt man ja, im nachhinein war alles nicht so schlimm, haette man also auch fotos machen koennen. sagt einem aber waehrenddessen keiner -
so sahs denn halt ungefaehr aus.
aber mir gehts super und nix ist passiert. den geplanten eintrag ueber die besonderen mucken amerikanischen fernsehens verschieb ich trotzdem…