kiffende konserven und a roaring rampage of supply

vieles ist passiert. da waere zum beispiel mein ausflug in einere unbekannte welt um die ecke. da gibt es ein haus, das aussieht, als waere es von einerm beruehmten architekten. ist es wohl auch. und die welt darin sieht aus, like punkrock never happened. dunkle holztaefelung an rund gehaltenen waenden, von denen jimmy hendrix und che guevara herablaecheln, waehrend abraxas auf vinyl laeuft – ueberfluessig zu erwaehnen, dass der plattenspieler an andy warhol gemahnt. und so sieht das ganze haus aus… es ist aber kein museum, sondern das marihuanaaroma verstroemende domizil der letzten vollblutkunststudenten. und die hippienummer nennen sie konzept. ich kann „ironisch gebrochen“ ja eh‘ nicht mehr hoeren, aber so konsequent zu sein, dann auchnoch nach patchuli zu riechen, das hat mir schon fast respekt eingefloesst. ausserdem war es schoen mal wirklich rauszukommen, nicht nur geografisch sondern in dem fall fast historisch… in ebenjenem konzeptkunstwerk waren wir versammelt um ein konzert auf dvd zu gucken und rotwein zu trinken. ich hab das ohne ironische distanz gemacht
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was zum naechsten punkt fuehrt. wer elektronische musik mag, oder einfach glaubt, das es sowas wie wirklich gute, duestere audiovisuelle kunst gibt, die weder borderline noch gothmist ist. muss unbedingt „the knife“ checken. einfach auf youtube gehen und angucken. man sollte aber vielleicht jemanden haben, der einen danach in den arm nimmt, vor allem wenn man „n.y. hotel“ guckt (musikalisch eher schlecht, aber wie „marble house“ ein wenig emotional intensiv)
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das groessenwahnsinnige projekt die interne unmoeglichkeit der vwl als wissenschaft aus der vwl selbst zu erklaeren, laesst sich bis jetzt in folgenden thesen zusammenfassen:
1. es gibt die nachfrage als nutzenfunktion nicht. was die nachfragekurve zeigt ist ein machtverhaeltnis das in der unterschiedlichen kapitalausstattung der nachfrager begruendet liegt. das kann man selbst aus der nutzenwerttheorie erklaeren: die nachfrage nach einem bestimmten gut ist die ableitung der nutzenfunktion des geldes.
2. es gibt die angebotskurve , aber sie bestimmt sich voellig anders als ueber „verschiedener preis-verschiedene nachfrage“ vielmehr ist und bleibt der preis auf lange sicht die summe aus produktionskosten und durchschnittlichem profit.
3. ernstgenommen fuehrt die subjektive-nutzen-wert theorie der neoklassik also in die voellige leere, sie selber zerschneidet das band zwischen nutzen und preis. der wert konstituiert sich auch hier ueber arbeit. gesellschaftlich-objektiv.
4. das aber bedeutet: der ganze ethische kern der vwl ist fuer den arsch. es gibt keine nutzentheorie.
jedem der mir jetzt erzaehlt, das haette marx auch schon gewusst kann ich nur sagen: stimmt. aber erstens hat der das nicht mit dem begrenzten instrumentarium der vwl versucht, war ausserdem aelter und zu guter letzt: lasst mich doch auch mal was rausfinden. denn das ich da rauskommen wuerde, wusste ich vorher nicht.


1 Antwort auf „kiffende konserven und a roaring rampage of supply“


  1. 1 subwave 29. November 2007 um 10:09 Uhr

    was zum naechsten punkt fuehrt. wer elektronische musik mag, oder einfach glaubt, das es sowas wie wirklich gute, duestere audiovisuelle kunst gibt, die weder borderline noch gothmist ist. muss unbedingt “the knife” checken. einfach auf youtube gehen und angucken. man sollte aber vielleicht jemanden haben, der einen danach in den arm nimmt, vor allem wenn man “n.y. hotel” guckt (musikalisch eher schlecht, aber wie “marble house” ein wenig emotional intensiv)

    indeed. jede_r sollte „the knife“ zumindest checken. die meisten werden der faszination, die von the knife ausgeht verfallen. man muss es aber auch nicht gleich so übertreiben (in schlechtem englisch) wie ich

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