im tiefbau zu babel

„willkommen am rauchfreien flughafen frankfurt“– „ist das alles, ja das ist es“ – „dichtungsmuffenservice“– ich bin wieder da. unter dem schlierig graupensuppigen himmel im dauerregen presse ich meine nase an das kuechenfenster und nerve die anwesenden mit der frage wann wir denn da sind. mit den kaeltesten fuessen meines lebens und einem voellig unverdaulichen zigarettenkonsum freue ich mich aufrichtig wieder hier zu sein, so komisch das auch sein mag. in LA ist es jetzt 5 uhr morgens und ich hab schon wieder verschlafen.
„dem exilanten kann das schreiben zur heimat werden“– hoffen wir, dass das auch umgekehrt funktioniert und dann finden meine fluchtreflexe bestimmt eines schoenen nicht allzu fernen tages die ein oder andere seite um sich auszutippen. vielleicht nichtmehr so solipsistisch kreiselig wie in diesem und dem vorgaengerprojekt- web 2.0 ist ja sowas von 2005, aber andererseits: ich kann ja doch nicht die schnauze halten.
an dieser stelle nochmal vielen dank fuers mitlesen, die engelsgeduld mit der meine uneingeloesten versprechen einfach ueberlesen wurden und die kopfkraulende freundlichkeit mit der meine selbstmitleidigen schreibkraempfe als wenn nicht lesens- so doch zumindest als beantwortungswuerdig betrachtet wurden. beauty sagt auf wiedersehen, vielleicht hier, vielleicht woanders oder eben naechstes jahr in jerusalem. und dann seh ich die meisten von euch ja sowieso in den naechsten tagen.